Schnellstart

Dies ist ein sicheres Z-Wave Gerät vom Typ Alarm Sensor für Anwendung in Europa. Zum Betrieb dieses Gerätes müssen 1 * ER14250 1/2AA Batterien eingelegt werden. Zum Betrieb des Gerätes sollte die Batterie voll geladen sein. Setzen Sie zuerst das Z-Wave Modul inklusive Batterie in das Rauchmelder-Gehäuse ein. Drücken Sie den Z-Wave-Knopf für 3 Sekunden, um das Gerät sicher in ein Z-Wave Netz zu inkludieren.

Was ist Z-Wave?

Z-Wave ist der internationale Funkstandard zur Kommunikation von Geräten im intelligenten Haus. Dies ist ein Z-Wave Gerät und nutzt die im Quickstart angegebene Funkfrequenz.

Z-Wave ermöglicht eine sichere und stabile Kommunikation indem jede Nachricht vom Empfänger rückbestätigt wird (Zweiwege-Kommunikation) und alle netzbetriebenen Geräte Nachrichten weiterleiten (Routing) können, wenn eine direkte Funkbeziehung zwischen Sender und Empfänger gestört ist.

Dank Z-Wave können Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander in einem Funknetz verwendet werden. Damit ist auch dieses Produkt mit beliebigen anderen Produkten anderer Hersteller in einem gemeinsamen Z-Wave Funknetz einsetzbar.

Wenn ein Gerät die spezielle sichere Kommunikation unterstützt dann wird es immer dann mit einem anderen Gerät sicher kommunizieren, wenn dieses Gerät auch eine sichere Kommunikation unterstützt. Ansonsten wird aus Kompatibilitätsgründen auf einen normalen Kommunikation umgeschaltet.

Weitere Informationen wie Produktneugkeiten, Tutorials, Supportforen etc. erhalten Sie auf www.zwave.de.

Produktbeschreibung

Der Popp 10-Jahres-Rauchwarnmelder besteht aus zwei Komponenten: (1) Ein Stand-Alone Rauchsensor, welchen ein Q Label Zertifizierung trägt und DIN EN 14604 enstpricht. (2) Ein Funk-Modul mit separater austauschbarer Batterie. Das Modul passt perfekt in den vorgesehenen Modulschacht des Rauchmelders und ermöglicht den Aufbau einer Funkverbindung zwischen Rauchsensor und einer Z-Wave Steuerzentrale zur Übertragung von Batterie-Status und Alarm-Meldungen. Das Modul ist mit Z-Wave Plus zertifiziert. Weitere nützliche Funktionen des Rauchmelders sind der automatische Selbsttest, die integrierte Staub-Kompensation, spezielle Funktionen für Schlafzimmer (kein Blinken) sowie der leicht erreichbare große Knopf (mit Besenstiel bedienbar) für Test und Stummschaltung.

Vorbereitung auf die Installation des Gerätes

Bitte lesen Sie die Benutzeranleitung bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.

Damit ein Z-Wave zu einem neuen Netz hinzugefügt werden kann muss es sich im Auslieferungs- oder Reset-Zustand befinden. Im Zweifel ist es sinnvoll, eine Exklusion durchzuführen, um das Gerät ganz sicher in diesem Zustand zu bringen. Diese Exklusion kann von jedem beliebigen Z-Wave Controller durchgeführt werden.

Zurücksetzen in den Auslieferungszustand

Dieses Gerät kann auch ohne Hilfe eines Controller in den Reset-Zustand zurückgeführt werden. Dies sollte jedoch nur dann gemacht werden wenn der Primärcontroller des Z-Wave-Netzes nicht mehr verfügbar oder defekt ist.

Halten Sie die Z-Wave Taste 10 Sekunden lang gedrückt. Nach 5 Sekunden beginnt die LED zu blinken. Nach 10 Sekunden bestätigt ein kurzes Piepsen das die Sirene wieder im Auslieferungszustand ist.

Umgang mit Batterien

Dieses Produkt enthält Batterien. Bitte entfernen Sie nicht genutzte Batterien. Bitte mixen Sie nicht Batterien unterschiedlichen Ladezustandes oder Batterien unterschiedlicher Hersteller.

Installation

Bitte informieren Sie sich im Installationshandbuch des Rauchwarnmelders über die korrekte Montage und Positionierung des Gerätes. Die Installationsanleitung entspricht dabei der DIN EN 14676 Vorschrift. 

Hinzufügen/Entfernen des Gerätes (Inklusion/Exclusion)

Im Auslieferungszustand ist das Gerät mit keinem Z-Wave-Netz verbunden. Damit es mit anderen Z-Wave Geräten kommunizieren kann, muss es in ein bestehendes Z-Wave Netz eingebunden werden. Dieser Prozess wird bei Z-Wave Inklusion genannt. Geräte können Netzwerke auch wieder verlassen. Dieser Prozess heißt bei Z-Wave Exklusion. Beide Prozesse werden von einem Controller gestartet, der dazu in einen Inklusion- bzw. Exklusion-Modus geschaltet werden muss. Das Handbuch des Controllers enthält Informationen, wie er in diese Modi zu schalten ist. Erst wenn der Controller des Z-Wave Netzes im Inclusion-Modus ist, können Geräte hinzugefügt werden. Das Verlassen des Netzes durch Exklusion führt zum Rücksetzen dieses Gerätes in den Auslieferungszustand.

Inklusion

Sicher Inklusion: Drücken Sie die Taste für 3 Sekunden
Unsicher Inklusion: Drücken Sie die Taste für 1 Sekunde

Exklusion

Drücken Sie die Taste für 1 Sekunde

Nutzung des Produktes

Wenn der Rauchwarnmelder Rauch erkennt, wird die akustische Sirene ausgelöst und das Z-Wave Funkmodul schickt ein Alarmsignal an die Steuerzentrale sowie andere verbundene Geräte. Bei niedrigem Batterie-Stand im Funkmodul, erfolgt ebenfalls eine Information. Es
wird jedoch ausschließlich über den Status der Batterie im Funkmodul informiert und nicht über die Basis-Batterie im Rauchwarnmelder, da diese fest verbaut ist und nicht ausgetauscht werden kann. Es gibt jedoch einen im Rauchwarnmelder integrierten Sensor, der eine
leere Batterie bzw. den Ablauf der zugelassenen Geräte-Nutzungsdauer meldet, damit das Gerät rechtzeitig ausgetauscht werden kann.
 
Hinweis: Jegliche Übertragung durch das Funkmodul wird entsprechend der Sicherheitsrichtlinien auf Anwendungsebene ausgeführt, vorausgesetzt das Gerät wurde gesichert eingebunden und auch alle anderen Verbindungspartner unterstützen ebenso die gesicherte
Datenübertragung. Sollte ein nicht-gesichertes Gerät an der Alarmübertragung beteiligt sein, wird der Rauchmelder dies erkennen und den Übertragungsstil zu diesem Gerät auf nicht-gesichert umstellen. Dieser Prozess erfolgt einmalig und dauert ca. 20 Sekunden. Die
Verzögerung erfolgt nur beim ersten Funkkontakt.
 
Das Gerät löst unaufgefordert folgende Alarm-Nachrichten aus:
  • Rauchalarm (Die gleiche Nachricht erfolgt beim Drücken des Test-Knopfes am Gerät)
  • Niedriger Batteriestand (Bei geringem Batteriestand am Z-Wave Funk-Modul.), signalisiert durch gelbe LED
  • Manipulation (AN, wenn der Deckel des Rauchmelders vom Gerätesockel genommen wird; AUS, wenn der Deckel auf den Gerätesockel aufgesetzt wird)
  • End of Life (Wird ausgelöst, wenn der Rauchmelder das Ende seiner 10+ jährigen Laufzeit erreicht hat.)

Node Information Frame

Der Node Information Frame (NIF) ist die Visitenkarte eines Z-Wave Gerätes. Es ist ein spezielles Datenpaket, in dem der Gerätetyp sowie die Funktionen des Gerätes bekanntgemacht werden. Inklusion und Exklusion eines Gerätes wird von diesem mit einem Node Information Frame beantwortet. Zusätzlich kann der Node Information Frame für bestimmte Konfigurationsprozesse des Z-Wave Netzes - zum Beispiel das Setzen von Assoziationen - benötigt werden. Um einen NIF auszusenden, führen Sie diese Operation durch: Ein einfacher Klick sendet ein NIF

Kommunikation zu einem schlafenden Gerät (Wakeup)

Das Gerät ist batteriegespeist und damit in der Regel in einem Tiefschlafmodus um Strom zu sparen. Im Tiefschlafmodus kann das Gerät keine Funksignale empfangen. Daher wird ein (statischer) Controller benötigt, der netzgespeist und damit immer funkaktiv ist. Dieser Controller - zum Beispiel ein IP-Gateway - verwaltet eine Nachrichten-Mailbox für dieses batteriegespeiste Gerät, in dem Nachrichten an dieses Gerät zwischengespeichert werden. Ohne einen solchen statischen Controller wird die Nutzung dieses batteriebetriebenen Gerätes sehr schnell zur Entladung der Batterie führen oder die Nutzung ist komplett unmöglich.

Dieses Gerät weckt regelmäßig auf, meldet dies durch Aussenden einer sogenannten Wakeup-Notifikation und leert dann seine Mailbox im statischen Controller. Dafür muss bei der Inclusion die Node-ID des Controllers und ein Aufweckinterval definiert werden. Erfolgt die Inklusion durch einen statischen Controller wie zum Beispiel ein IP-Gateway, wird dieser Controller diese Konfiguration automatisch erledigen und in der Regel eine Nutzerschnittstelle anbieten, um das Aufweck-Interval den Nutzerbedürfnissen anzupassen. Das Aufweckinterval ist ein Kompromiss zwischen maximaler Batterielaufzeit und minimaler Reaktionszeit des batteriegespeisten Gerätes.

Um das Gerät manuell aufzuwecken, führen Sie die folgende Aktion durch: Ein Doppelklick weckt das Gerät

Einige Hinweise bei Problemen

Die folgenden kleinen Hinweise können bei Problemen im Z-Wave Netz helfen.

  1. Stellen Sie sicher, daß sich das neue Gerät im Auslieferungszustand befindet. Im Zweifel lieber noch mals eine Exclusion ausführen.
  2. Wenn ein Gerät keine Verbindung aufbaut, prüfen Sie , ob Controller und neues Gerät auf der gleichen Funkfrequenz (Länderkennung) arbeiten.
  3. Entfernen Sie nicht mehr vorhandene Geräte als allen Assoziationsgruppen. Ansonsten werden Sie erhebliche Verzögerungen bei der Kommandoausführung spüren.
  4. Nutzer Sie niemals schlafende Batteriegeräte ohne Zentralsteuerung.
  5. FLIRS-Geräte dürfen nicht gepollt werden.
  6. Stellen Sie sicher, daß Sie genügend netzbetriebene Geräte haben, um die Vorteile der Funkvermaschung zu nutzen.

Firmware-Update über Funk

Bei diesem Gerät kann die Firmware über Z_Wave Funkkommandos aktualisiert werden. Dazu wird ein Zentralcontroller benötigt, der diese Funktion unterstützt (zum Beispiel Z-Way). Nachdem die Update-Funktion auf dem Zentralcontroller angestossen wurde, muss diese direkt am Gerät aus Sicherheitsgründen mit der folgenden Aktion bestätigt werden: Wenn der Firmwareupdateprozess am Controller gestartet wurde, wird die Z-Wave Taste zwei mal kurz gedrückt.

Assoziation - Geräte steuern sich untereinander

Z-Wave Geräte können andere Geräte direkt steuern. Diese direkte Steuerung heißt in Z-Wave Assoziation. In den steuernden Geräten muss dazu die Geräte-ID des zu steuernden Gerätes hinterlegt werden. Dies erfolgt in sogenannten Assoziationsgruppen. Eine Assoziationsgruppe ist immer an ein Ereignis im steuernden Gerät gebunden (Tastendruck oder Auslösen eines Sensors). Bei Eintritt dieses Ereignisses wird an alle in einer Assoziationsgruppe hinterlegten Geräte ein Steuerkommando - meist ein BASIC SET - gesendet.

Assoziationsgruppen:

Gruppen-Nummer Max. Anzahl Geräte Beschreibung
1 10 Z-Wave Plus Lifeline - Sendet Alarm-Befehl an zugeordnete Geräte
2 10 Schaltbefehl. Alle Geräte in dieser Gruppe erhalten einen BASIC SET Befehl bei Rauchalarm. Der Konfigurationsparameter 3 und 4 definiert den gesendeten BASIC-Befehl.

Configuration Parameters

Z-Wave Produkte können direkt nach der Inklusion im Netz verwendet werden. Durch Konfigurationseinstellungen kann das Verhalten des Gerätes jedoch noch besser an die Anforderungen der Anwendung angepasst und zusätzliche Funktionen aktiviert werden.

WICHTIG: Manche Steuerungen erlauben nur die Konfiguration von vorzeichenbehafteten Werten zwischen -128 und 127. Um erforderliche Werte zwischen 128 und 255 zu programmieren, muss der gewünschte Wert minus 256 eingegeben werden. Beispiel: um einen Parameter auf einen Wert von 200 zu setzen, müsste der Wert 200-256 = -56 eingegeben werden, wenn nur positive Werte bis 128 akzeptiert werden. Bei Werten von 2 Byte Länge wird die gleiche Logik angewandt: Werte über 32768 werden als negative Werte angegeben.

Parameter 3: Wert bei Rauchalarm

Dieser Wert wird als BASIC Set  an die Assoziationsgruppe 2 gesendet, wenn ein Rauchalarm auftritt.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 99

Wert Beschreibung
0 - 99 Wert
255 Wert

Parameter 4: Wert bei Ende des Rauchalarms

Dieser Wert wird als BASIC Set  an die Assoziationsgruppe 2 gesendet, wenn ein Rauchalarm gelöscht wird.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 99

Wert Beschreibung
0 - 99 Wert
255 Wert

Technische Daten

Abmessung 115x115x47 mm
Gewicht 202 gr
Z-Wave Hardware Platform ZM5202
EAN 4251295700342
IP Klasse IP 20
Batterien 1 * ER14250 1/2AA
Gerätetyp Notification Sensor
Netzwerkfunktion Reporting Sleeping Slave
Firmware Version 3.05
Z-Wave Version 6.51.09
Z-Wave Produkt Id 0x0154.0x0004.0x000D

Unterstützte Kommandoklassen

  • Association Group Information V2
  • Association V2
  • Battery
  • Device Reset Locally
  • Firmware Update Md V3
  • Manufacturer Specific V2
  • Notification V5
  • Powerlevel
  • Security
  • Sensor Binary V2
  • Version V2
  • Zwaveplus Info V2

Gesteuerte Kommandoklassen

  • Basic

Erklärung einiger Z-Wave-Begriffe

  • Controller... ist ein Z-Wave-Gerät mit erweiterten Fähigkeiten zur Verwaltung eines Netzes. Dies sind in der Regel Gateways oder Fernbedienungen. Batteriegespeiste Wandschalter können auch Controller sein.
  • Slave... ist ein Z-Wave-Gerät mit erweiterten Fähigkeiten zur Verwaltung eines Netzes. Es gibt Sensoren, Aktoren und auch Fernbedienungen als Slaves.
  • Primärcontroller (engl. Primary Controller)... ist der zentrale Netzverwalter des Z-Wave-Netzes.
  • Inklusion (eng. Inclusion)... ist der Prozess des Einbindens eines neuen Gerätes ins Z-Wave-Netz.
  • Exklusion (engl. Exclusion)... ist der Prozess des Entfernens eines Gerätes aus dem Z-Wave-Netz.
  • Assoziation (engl. Association)... ist eine Steuerbeziehung zwischen einem steuernden und einem gesteuerten Gerät. Die Information dazu wird im steuernden Gerät in einer Assoziationsgruppe hinterlegt.
  • Wakeup Notifikation (engl. Wakeup Notification) ... ist eine spezielle Funknachricht, mit der ein batteriegespeistes Gerät bekanntmacht, daß es im Aufwachstatus ist und Z-Wave-Nachrichten empfangen kann.
  • Node Information Frame... ist eine spezielle Funknachricht, mit der ein Z-Wave-Gerät seine Geräteeigenschaften bekanntgibt.