Schnellstart

Dies ist ein Z-Wave Gerät vom Typ Multipositionsschalter für Anwendung in Europa. Das Gerät bitte mit dem Stromnetz verbinden, um es nutzen zu können.

Drücken Sie zum Inkludieren oder Exkludieren des Gerätes den Knopf neben der Status LED oder alternativ den externen Taster 6 mal schnell hintereinander. Wenn der Aeon Labs Micro Module Dimmer nicht in einem Z-Wave Netzwerk inkludiert ist, blinkt er gleichmäßig langsam.

Was ist Z-Wave?

Z-Wave ist der internationale Funkstandard zur Kommunikation von Geräten im intelligenten Haus. Dies ist ein Z-Wave Gerät und nutzt die im Quickstart angegebene Funkfrequenz.

Z-Wave ermöglicht eine sichere und stabile Kommunikation indem jede Nachricht vom Empfänger rückbestätigt wird (Zweiwege-Kommunikation) und alle netzbetriebenen Geräte Nachrichten weiterleiten (Routing) können, wenn eine direkte Funkbeziehung zwischen Sender und Empfänger gestört ist.

Dank Z-Wave können Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander in einem Funknetz verwendet werden. Damit ist auch dieses Produkt mit beliebigen anderen Produkten anderer Hersteller in einem gemeinsamen Z-Wave Funknetz einsetzbar.

Wenn ein Gerät die spezielle sichere Kommunikation unterstützt dann wird es immer dann mit einem anderen Gerät sicher kommunizieren, wenn dieses Gerät auch eine sichere Kommunikation unterstützt. Ansonsten wird aus Kompatibilitätsgründen auf einen normalen Kommunikation umgeschaltet.

Weitere Informationen wie Produktneugkeiten, Tutorials, Supportforen etc. erhalten Sie auf www.zwave.de.

Produktbeschreibung

Der Aeon Labs Wanddoseneinsatz ermöglicht die Nachrüstung einer Standard-Elektroinstallation zu einem intelligenten Z-Wave-basierten System. Das Gerät selbst fungiert als Dimmer. Das Gerät wird in einer Wanddose direkt hinter dem dort bereits befindlichen konventionellen Schalter platziert. Der Schalter schaltet den Verbraucher nun nicht mehr direkt, sondern liefert nur noch ein Steuersignal zum Aeon Labs-Gerät, das wiederum den Verbraucher steuert. Diese Steuerung erfolgt entweder über den lokalen Schalter oder über Funk.

Dieses Produkt funktioniert mit jeder Schalterserie und jedem Design, so lange in der Einbaudose genügend Platz zum Einbau vorhanden ist. In großen 65 mm tiefen Dosen sollte dies regelmäßig der Fall sein. In kleineren Dosen (z.B. 45 mm) hängt die Einsatzmöglichkeit von der benötigten Tiefe des konventionellen Schalters sowie vom Platzbedarf der gegebenenfalls ebenfalls in der Dose befindlichen Elektroverbinder ab.

Vorbereitung auf die Installation des Gerätes

Bitte lesen Sie die Benutzeranleitung bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.

Damit ein Z-Wave zu einem neuen Netz hinzugefügt werden kann muss es sich im Auslieferungs- oder Reset-Zustand befinden. Im Zweifel ist es sinnvoll, eine Exklusion durchzuführen, um das Gerät ganz sicher in diesem Zustand zu bringen. Diese Exklusion kann von jedem beliebigen Z-Wave Controller durchgeführt werden.

Sicherheitswarnung für netzbetriebene Geräte

Achtung: Je nach nationalen Sicherheitsnormen kann es nur autorisierten und/oder ausgebildeten Techniker erlaubt sein, elektrische Installationen am Spannungsnetz vorzunehmen. Bitte informieren Sie sich vor der Installation über die Rechtslage.

Installation

Das Gerät ist für ein 3-Leiter-System ausgelegt und benötigt daher einen Neutralleiter. Es wird nach dem Anschliessen von der Netzspannung gespeist.

Die untenstehende Abbildung zeigt die elektrische Verschaltung des Aktors. Die Stromzufuhr und der Verbraucher werden über die Anschlüsse Last, Neutralleiter und Spannungseingang angeschlossen. Die Anschlüsse 3.3 Volt und Externe Steuerung sind für die Steuerung per zusätzlichem Taster.

Nach dem elektrischen Anschließen des Gerätes, muss es in das Z-Wave Netz integriert werden.

Hinzufügen/Entfernen des Gerätes (Inklusion/Exclusion)

Im Auslieferungszustand ist das Gerät mit keinem Z-Wave-Netz verbunden. Damit es mit anderen Z-Wave Geräten kommunizieren kann, muss es in ein bestehendes Z-Wave Netz eingebunden werden. Dieser Prozess wird bei Z-Wave Inklusion genannt. Geräte können Netzwerke auch wieder verlassen. Dieser Prozess heißt bei Z-Wave Exklusion. Beide Prozesse werden von einem Controller gestartet, der dazu in einen Inklusion- bzw. Exklusion-Modus geschaltet werden muss. Das Handbuch des Controllers enthält Informationen, wie er in diese Modi zu schalten ist. Erst wenn der Controller des Z-Wave Netzes im Inclusion-Modus ist, können Geräte hinzugefügt werden. Das Verlassen des Netzes durch Exklusion führt zum Rücksetzen dieses Gerätes in den Auslieferungszustand.

Inklusion

Drücken die Inklusion/Exklusion Taste am Dimmer. Alternativ können Sie auch den externen Taster 6 mal schnell hintereinander betätigen.

Exklusion

Drücken die Inklusion/Exklusion Taste am Dimmer. Alternativ können Sie auch den externen Taster 6 mal schnell hintereinander betätigen.

Nutzung des Produktes

Der Dimmereinsatz wird über externe Schaltwippen oder per Funk geschaltet. Der Druck auf die externe Schaltwippe schaltet den Dimmer ein und aus. Die Dimmfunktion wird erreicht, indem die Schaltwippe gedrückt gehalten wird, bis die gewünschte Helligkeitsstufe erreicht ist. Der Dimmereinsatz merkt sich die zuletzt eingestellte Lichtintensität und schaltet automatisch wieder auf die gleiche Helligkeitsstufe ein, auf die ausgeschaltet wurde.

Node Information Frame

Der Node Information Frame (NIF) ist die Visitenkarte eines Z-Wave Gerätes. Es ist ein spezielles Datenpaket, in dem der Gerätetyp sowie die Funktionen des Gerätes bekanntgemacht werden. Inklusion und Exklusion eines Gerätes wird von diesem mit einem Node Information Frame beantwortet. Zusätzlich kann der Node Information Frame für bestimmte Konfigurationsprozesse des Z-Wave Netzes - zum Beispiel das Setzen von Assoziationen - benötigt werden. Um einen NIF auszusenden, führen Sie diese Operation durch:

Das Drücken der In-/Exklusionstaste am Gerät führt zum Senden eines Node Information Frame.

Einige Hinweise bei Problemen

Die folgenden kleinen Hinweise können bei Problemen im Z-Wave Netz helfen.

  1. Stellen Sie sicher, daß sich das neue Gerät im Auslieferungszustand befindet. Im Zweifel lieber noch mals eine Exclusion ausführen.
  2. Wenn ein Gerät keine Verbindung aufbaut, prüfen Sie , ob Controller und neues Gerät auf der gleichen Funkfrequenz (Länderkennung) arbeiten.
  3. Entfernen Sie nicht mehr vorhandene Geräte als allen Assoziationsgruppen. Ansonsten werden Sie erhebliche Verzögerungen bei der Kommandoausführung spüren.
  4. Nutzer Sie niemals schlafende Batteriegeräte ohne Zentralsteuerung.
  5. FLIRS-Geräte dürfen nicht gepollt werden.
  6. Stellen Sie sicher, daß Sie genügend netzbetriebene Geräte haben, um die Vorteile der Funkvermaschung zu nutzen.

Assoziation - Geräte steuern sich untereinander

Z-Wave Geräte können andere Geräte direkt steuern. Diese direkte Steuerung heißt in Z-Wave Assoziation. In den steuernden Geräten muss dazu die Geräte-ID des zu steuernden Gerätes hinterlegt werden. Dies erfolgt in sogenannten Assoziationsgruppen. Eine Assoziationsgruppe ist immer an ein Ereignis im steuernden Gerät gebunden (Tastendruck oder Auslösen eines Sensors). Bei Eintritt dieses Ereignisses wird an alle in einer Assoziationsgruppe hinterlegten Geräte ein Steuerkommando - meist ein BASIC SET - gesendet.

Assoziationsgruppen:

Gruppen-Nummer Max. Anzahl Geräte Beschreibung
1 5 Statusberichte

Configuration Parameters

Z-Wave Produkte können direkt nach der Inklusion im Netz verwendet werden. Durch Konfigurationseinstellungen kann das Verhalten des Gerätes jedoch noch besser an die Anforderungen der Anwendung angepasst und zusätzliche Funktionen aktiviert werden.

WICHTIG: Manche Steuerungen erlauben nur die Konfiguration von vorzeichenbehafteten Werten zwischen -128 und 127. Um erforderliche Werte zwischen 128 und 255 zu programmieren, muss der gewünschte Wert minus 256 eingegeben werden. Beispiel: um einen Parameter auf einen Wert von 200 zu setzen, müsste der Wert 200-256 = -56 eingegeben werden, wenn nur positive Werte bis 128 akzeptiert werden. Bei Werten von 2 Byte Länge wird die gleiche Logik angewandt: Werte über 32768 werden als negative Werte angegeben.

Parameter 1: Art des Sensor-Reports

Definiert den physik. Wert, der als Sensorwert gesendet wird.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 00

Wert Beschreibung
00 elektr. Leistung
01 elektr. Spannung

Parameter 2: Aktiviert das Blinken des Geräten

Dies ist ein Zwei-Byte Wert, in dem das Blinkverhalten des Gerätes definiert wird. Das niederwertige Byte definiert in Sekunden, wie lange das Blinken dauern soll. Das höherwertige Byte definiert in 0.1 s, wie lange die einzelne an/aus Sequenz dauern soll.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 0000

Wert Beschreibung

Parameter 80: Benachrichtigung bei Statusänderungen

Definiert die automatische Benachrichtigung eines assoziierten Gerätes bei Statusänderungen.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 00

Wert Beschreibung
00 Deaktiviert
01 ein Hail Kommando wird gesendet
02 ein BASIC Report wird gesendet

Parameter 90: Deaktivert die Funktion des automatischen Versendens eines Reports bie definierten Minimaländerungen des Messwertes.


Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 00

Wert Beschreibung
00 Deaktiviert
01 Aktiviert

Parameter 91: Änderungsschwellwert für Leistungs-Report (Watt)

Definiert die minimale Änderung der Leistungsaufnahme des angeschlossenen Verbrauchers in Watt, die zu einem automatischen Senden von Leistungsdaten führt.
Grösse: 2 Byte, Voreingestellt: 0032

Wert Beschreibung

Parameter 92: Änderungsschwellwert für Leistungs-Report (%)

Definiert die minimale Änderung der Leistungsaufnahme des angeschlossenen Verbrauchers in Prozent, die zu einem automatischen Senden von Leistungsdaten führt.
Grösse: 1 Byte, Voreingestellt: 0a

Wert Beschreibung

Parameter 101: Benachrichtigungsart der Benachrichtigungsgruppe 1

Definiert die Benachrichtigungsart (Typ des Reports), der in dier Benachrichtigungsgruppe 1 gesendet wird.
Grösse: 4 Byte, Voreingestellt: 00000008

Wert Beschreibung
00000002 Multisensor-Report
00000004 Zähler-Report als Watt
00000008 Zähler-Report als kWh

Parameter 102: Benachrichtigungsart der Benachrichtigungsgruppe 2

Definiert die Benachrichtigungsart (Typ des Reports), der in dier Benachrichtigungsgruppe 2 gesendet wird.
Grösse: 4 Byte, Voreingestellt: 00000000

Wert Beschreibung
00000002 Multisensor-Report
00000004 Zähler-Report als Watt
00000008 Zähler-Report als kWh

Parameter 103: Benachrichtigungsart der Benachrichtigungsgruppe 3

Definiert die Benachrichtigungsart (Typ des Reports), der in dier Benachrichtigungsgruppe 3 gesendet wird.
Grösse: 4 Byte, Voreingestellt: 00000000

Wert Beschreibung
00000002 Multisensor-Report
00000004 Zähler-Report als Watt
00000008 Zähler-Report als kWh

Parameter 111: Sendeinterval für Benachrichtigungsgruppe 1

Definiert das Zeitinterval, in dem die definierte Benachrichtigung der Benachrichtigungsgruppe 1 ausgesendet wird.
Grösse: 4 Byte, Voreingestellt: 000002d0

Wert Beschreibung

Parameter 112: Sendeinterval für Benachrichtigungsgruppe 2

Definiert das Zeitinterval, in dem die definierte Benachrichtigung der Benachrichtigungsgruppe 2 ausgesendet wird.
Grösse: 4 Byte, Voreingestellt: 000002d0

Wert Beschreibung

Parameter 113: Sendeinterval für Benachrichtigungsgruppe 3

Definiert das Zeitinterval, in dem die definierte Benachrichtigung der Benachrichtigungsgruppe 3 ausgesendet wird.
Grösse: 4 Byte, Voreingestellt: 0000ffff

Wert Beschreibung

Technische Daten

Abmessung 0.0510000x0.0510000x0.0180000 mm
Gewicht 40 gr
Z-Wave Hardware Platform ZM3102
EAN 1220000011489
IP Klasse IP 20
Betriebsspannung 230
Gerätetyp Multipositionsschalter
Generische Geräteklasse Multipositionsschalter
Spezielle Geräteklasse Routing Multipositions-Schalter
Firmware Version 01.18
Z-Wave Version 02.4e
Zertifizierungs-ID ZC08-13030004
Z-Wave Produkt Id 0086.0003.000d

Unterstützte Kommandoklassen

  • Basic
  • Association
  • Switch Multilevel
  • Switch All
  • Meter
  • Configuration
  • Sensor Multilevel
  • Manufacturer Specific
  • Version

Erklärung einiger Z-Wave-Begriffe

  • Controller... ist ein Z-Wave-Gerät mit erweiterten Fähigkeiten zur Verwaltung eines Netzes. Dies sind in der Regel Gateways oder Fernbedienungen. Batteriegespeiste Wandschalter können auch Controller sein.
  • Slave... ist ein Z-Wave-Gerät mit erweiterten Fähigkeiten zur Verwaltung eines Netzes. Es gibt Sensoren, Aktoren und auch Fernbedienungen als Slaves.
  • Primärcontroller (engl. Primary Controller)... ist der zentrale Netzverwalter des Z-Wave-Netzes.
  • Inklusion (eng. Inclusion)... ist der Prozess des Einbindens eines neuen Gerätes ins Z-Wave-Netz.
  • Exklusion (engl. Exclusion)... ist der Prozess des Entfernens eines Gerätes aus dem Z-Wave-Netz.
  • Assoziation (engl. Association)... ist eine Steuerbeziehung zwischen einem steuernden und einem gesteuerten Gerät. Die Information dazu wird im steuernden Gerät in einer Assoziationsgruppe hinterlegt.
  • Wakeup Notifikation (engl. Wakeup Notification) ... ist eine spezielle Funknachricht, mit der ein batteriegespeistes Gerät bekanntmacht, daß es im Aufwachstatus ist und Z-Wave-Nachrichten empfangen kann.
  • Node Information Frame... ist eine spezielle Funknachricht, mit der ein Z-Wave-Gerät seine Geräteeigenschaften bekanntgibt.